Herzog & de Meuron

ALBA HAUS
Gebäude und Technik

Innovation will Gefässe

Das ALBA HAUS bildet den städtebaulichen Auftakt zum BaseLink-Areal in Allschwil. Damit ist es Teil des bedeutenden Schweizer Startup-Campus für Open Innovation und hat die Switzerland Innovation Park BaselArea als Nachbarn. Das ALBA HAUS ist auch geografisch in den weltweit führenden Life Science-Cluster Basel integriert.

Architektur ist Funktion

Der Einsatz der Materialien ist rational. Die Teile sind auf ihre funktionale Notwendigkeit minimiert. So nimmt der Querschnitt der Stützen von unten nach oben aus statischen Gründen ab.

Zweckmässig ist die stringente Unterbringung der Haustechnik an der Decke, die ohne Abhängdecke die Raumhöhe maximiert und ehrlicher Ausdruck der technischen Dimension des Baus ist.

  • Transparente Fassaden und Innenräume
  • Sichtbare tragende Struktur
  • Gestapelte Geschossplatten

Der Bau wird im Grundausbau realisiert und ist für spätere, Individuelle Mieterausbauten vorbereitet.

Architektur ist Substanz

Das Materialspektrum unterstreicht funktionale Aspekte: Sichtbetonoberflächen bei Kernwänden und Decken, gestrichene Oberflächen als einfache Massnahme zur Aufwertung von repräsentativen Bereichen, Holz als warmes Material bei Treppe Lobby und in den Umkleiden.

Architektur ist Organisation

Im ersten Untergeschoss sind Velostellplätze und die Umkleiden untergebracht. Das Erdgeschoss mit Lobby und Café steht für öffentliche Programmen offen. Im ersten Obergeschoss befinden sich verschiedene Coworking-Spaces. Die drei Geschosse wachsen zu einer städtebaulichen programmatischen Einheit zusammen.

  • Variable Bespielung des Erdgeschosses und ersten Stockwerks
  • Arena zwischen Erdgeschoss und erstem Stockwerk
  • Flexible Raumorganisation, geeignet für offene Grossraumbüros, Mehrpersonenbüros oder Einzelbüros
  • Nebenräume wie Toiletten oder Lager sind effizient um den Kern herum gelagert.
  • Ein umlaufender Balkon erweitert den Innenraum in den Aussenraum.

Architektur ist Verantwortung

Die auskragenden Balkone bilden eine natürliche Verschattung des Innenraums. Im oberen Bereich der Fassade können dadurch Oberlichter ausgeführt werden, die den Raum natürlich und ohne direkte Sonneneinstrahlung belichten. So bleibt der Energieaufwand für die künstliche Beleuchtung tief. Dem gleichen Zweck dienen Cobiaxeinlagen. Das sind hohle Plastikkugel, die grossflächig in die Decken eingelegt werden und damit Beton sparen.

 

  • Photovoltaik-Anlage auf dem Dach
  • Nutzung von Erdwärme und Bezug von Öko-Strom
  • Betrieb ohne fossile Brennstoffe
  • Ladestationen für E-Bikes
  • Maximierung der Anzahl Velostellplätze durch Doppelparker
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